Das „Kiwi-Voice“-Projekt – Das Konzept

On 13. Juli 2013 by Klaus

Ich hatte ja nun schon fast eine Woche Zeit mir Gedanken zu machen, wie die neuen Gehäuse aussehen sollen.
Die geschlossene Bauweise werde ich beibehalten, auch die groben Verhältnisse von Höhe, Breite und Tiefe werden beibehalten. Die grundfläche wird Quadratisch mit ca 300mm Außenkantenlänge und die Höhe wird mit ca. 600mm daherkommen. Damit wird die Box insgesamt etwas größer. Das liegt zum einen am dickeren Holz, 21mm MDF im vergleich zum alten Gehäuse, 16mm Presspan. und der vergrößerung des Innenvolumens, wodurch die Resonanzfrequenz etwas nach unten abgesenkt wird. Dadurch verliert sie vielleicht im Basskeller etwas an Pegel, aber zum Abstimmen, kann ich das Gehäuse dann mit Steinplatten oder so füllen um das Gehäuse wieder zu verkleinern. Andersherum wäre das schwierig 😉
Hier jetzt mal meineverste Idee für das neue Gehäuse:


Die Schallwand wird an den 4 Ecken nach hinten abgeschrägt um dem Gehäuse eine interessante Form zu geben, die sich mal von dem Einheitsbrei abhebt. Die schrägen Wände sorgen außerdem dafür dass stehende Wellen etwas reduziert werden. Das Gehäuse ansich dürfte dadurch auch etwas an Steifigkeit gewinnen. Für zusätzliche Steifigkeit sollen noch drei Ringversteifungen sorgen, eine in der waagerechten Eben über dem Tieftöner und zwei in der senkrechten Ebene jeweil Parallel zur Schallwandebene über und unter der waagerechten Ringversteifung. Die Ebenen versuche ich immer dezentriert anzuordnen um das Gehäuse und damit die Wände in unterschiedlich große Bereiche zu teilen, damit ich einerseits die Resonanzfrequenz aus dem Frequenzbereich des Tieftöners verschieben und andererseits keine gleichen Resonanzen zu erzeugen die sich dann addieren. Der Klopftest beim fast fertigen Gehäuse wird dann offenbaren ob noch irgendwo eine Versteifungsrippe nötig sein könnte um das Gewissen zu beruhigen.
Alle Schallwandler werden von vorn eingesetzt und zum Schluss mit einem bespannten Rahmen abgedeckt. Es wird eine normale runde Schraubklemme mit vergoldeten Kontakten zum ensatz kommen und als Füsse werden es die bei mir üblichen Filzgleiter werden.
Nun etwas zur Lackierung: Als erstes kamen mir Ideen mit knalligem Orange und dünnen braunen Linien, danach hab ich an Blattgold gedacht und dann an den Union Jack, der mir als Motiv auf Möbeln schon mehrfach positiv ins Auge gesprungen ist. Und wo ich dann schon bei Flaggen war und die Neuseeland-Auszeit vor der Tür steht, hab ich schnell mal ein Bilder neuseeländischen Flagge rausgesucht und dabei auch noch ein Kiwi-Bild in den Farben der Flagge gefunden. Damit war die farbliche Gestaltung der neuen Gegäuse auch schon abgeschlossen. Der Grundfarbton auf dem kompletten Gegäuse wird ein mitteldunkles Blau, so gut es geht an das Blau der Flagge angenähert. Die Seitenwände werden je von einem rotem Kiwi auf weißem gefüllten Kreis mit einer zweiten größeren Kreislinie und drei Sternen geschmückt. Die Oberseite wird 4 Sterne brkommen, die untereinander so angeordenet sind wie die Sterne auf der neuseeländischen Flagge. Alle Sterne werden rot mit weißem Rand. Ob alle gleich groß werden, entscheide ich spontan und nach genauerer Recherche zu den Voraben für die neuseeländische Flagge. Der Rest von Gegäuse wird außer Blau erstmal keine weiteren Sterne oder Farben bekommen.
Vielleicht stelle ich ein kleines Messingschild her, auf dem Projektname, ein paar Spezifikationen und eine Art Siegel drauf sind, welches dann auf der Rückseite der Lautsprecher angebracht wird.
So das wars erst mal zum Konzept, weiteren Details zur Bedämpfung und Dämmung (falls nötig), Konstruktion und Frequenzweiche kommen dann im Verlauf des Projektes.
Eines der Gehäusematerialien habe ich ebenfalls vom Spender der Elektro-Voice bekommen und zwar ca. 7qm feinstes 21mm MDF:

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